Home Alone

Kevin – Allein zu Haus (Originaltitel: Home Alone) ist eine Komödie von John Hughes aus dem Jahr 1990, bei der Chris Columbus Regie führte. Der Film handelt von einem 8-jährigen Jungen namens Kevin, der mit seinen Eltern und vier Geschwistern in einer Vorstadt von Chicago lebt, zu Weihnachten daheim vergessen wird und das elterliche Haus gegen zwei Einbrecher verteidigt. Der Film gilt gemeinsam mit seinem Nachfolger Kevin – Allein in New York von 1992 als größter Erfolg von Hauptdarsteller Macaulay Culkin, der an diesen seither nicht mehr anknüpfen konnte.

Handlung:

Am Tag vor der Abreise in den Weihnachtsurlaub nach Paris kommt es zu einem Streit zwischen dem achtjährigen Kevin McCallister und seinem großen Bruder Buzz. Kevin, der sich von seiner Familie ungerecht behandelt fühlt, verursacht beim Abendessen ein Riesenchaos und wird zur Strafe zum Schlafen auf den Dachboden geschickt. Wütend äußert er seiner Mutter gegenüber den Wunsch, seine Familie nie mehr wieder sehen zu wollen.

In der Nacht wütet ein heftiger Sturm. Ein umstürzender Baum beschädigt die Stromleitung zum Haus, sodass der für den Abreisetag gestellte Wecker nicht funktioniert und die McCallisters verschlafen. In der Hektik wird versehentlich der zufällig anwesende Nachbarsjunge Mitch Murphy mitgezählt, und die vermeintlich vollzählige Familie hastet zum Flughafen. Erst während des Fluges bemerkt Kevins Mutter sein Fehlen. Währenddessen wacht dieser allein daheim auf und stellt fest, dass seine Familie „verschwunden ist“. Zunächst ist die Freude darüber groß, da er sich an die Schikanen durch seine Geschwister erinnert.

Kaum in Frankreich gelandet setzt Kevins Mutter alle Hebel in Bewegung, umgehend wieder nach Hause zu ihrem Sohn zu kommen. Einstweilen soll ein Polizist nach ihm sehen, doch versteckt sich Kevin zu diesem Zeitpunkt gerade im Haus, da er sich vor seinem Nachbarn Marley aufgrund der über diesen kursierenden Gerüchte fürchtet. Als er sich am nächsten Tag schließlich doch nach draußen wagt und sogar einkaufen geht, erkennt er auf dem Heimweg den in einem Lieferwagen sitzenden Gauner Harry wieder, der sich am Tag vor der Abreise seiner Familie noch als Polizist verkleidet zum Schein nach dem Wohlergehen der Nachbarschaft während der Feiertage informierte. In der Folge kann Kevin schließlich mehrmals verhindern, dass die beiden Gangster Marv und Harry in sein Haus einsteigen, bis diese schließlich dahinterkommen, dass sie „von einem Kindergartenkind verarscht“ wurden. Die beiden sprechen daraufhin ihr weiteres Vorgehen in Hörweite Kevins ab: Sie haben vor, zu Heiligabend so gegen neun Uhr ins Haus einzubrechen.

Immer mehr wünscht sich Kevin nun doch seine Familie wieder zurück; gleichzeitig fasst er aber den Entschluss, sein Haus gegen die Bösewichte zu verteidigen. Als sich diese zum vereinbarten Zeitpunkt Zutritt zum Haus verschaffen wollen, ist Kevin schließlich gewappnet: Mit Hilfe zahlreicher Fallen kann er den Einbrechern Paroli bieten. Diese haben daraufhin immer mehr den Wunsch, es dem kleinen Kevin heimzuzahlen, und verwerfen ihren ursprünglichen Plan, das Haus ausrauben zu wollen. Stattdessen verfolgen sie Kevin immer weiter durchs Haus und tappen in eine Falle um die andere. Unterdessen verständigt Kevin die Polizei - allerdings nennt er ein Nachbarhaus als Schauplatz des Einbruchs, da er die zwei Ganoven zum Abschluss dorthin locken will. Diese folgen ihm auch, allerdings quälen sie sich nicht durch den Keller sondern fangen ihn in der Wohnung ab, wo sich das Blatt gewendet zu haben scheint.

Da betritt plötzlich der „alte Marley“, mit dem Kevin sich zuvor in der nahe gelegen Kirche bekannt gemacht hat, das Haus und setzt beide Halunken mit seiner Schneeschaufel außer Gefecht. Danach trifft die Polizei ein und nimmt die „feuchten Banditen“ Marv und Harry fest. Am nächsten Morgen trifft schließlich zunächst Kevins Mutter daheim ein, die eine wahre Odyssee hinter sich hat und wenig später auch der Rest der Familie, welche einfach den nächsten verfügbaren Flug genommen hat. Die Familienmitglieder bekommen nichts davon zu hören, was in ihrer Abwesenheit im Haus passiert war. Auf die Frage, was Kevin denn die ganze Zeit über gemacht habe, antwortet dieser lapidar, er habe sich „nur gelangweilt“.

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