Unter dem aschgrauen Himmel von Osgiliath ritt Faramir mit den Söhnen Gondors™ aus, ihre Banner bleich im Schatten Mordors™. Obwohl das Verhängnis auf dem zerbrochenen Damm lauerte und keine Hoffnung vor ihnen leuchtete, stürmten sie voran mit der Tapferkeit jener Männer, die an ihrer Pflicht festhalten, wenn alles andere versagt hat. Ihr Mut war unbestreitbar, doch Tapferkeit allein garantiert keinen Sieg.
Diese dynamische Statue zeigt den Hauptmann von Gondor hoch zu Ross im vollen Galopp, in seiner unverwechselbaren Rüstung, an der Spitze des verhängnisvollen Angriffs auf Osgiliath. Mit vorgestrecktem Schwert und befehlend geöffnetem Mund fängt die Skulptur den Augenblick ein, in dem Faramir sich und seine Männer zum Angriff entschließt. Obwohl der Kampf aussichtslos erscheinen mag, zögert er nicht und weicht nicht zurück.
Für den Bildhauer Gary Hunt war Faramir eine Figur, für die es sich zu kämpfen lohnte. Oft als Außenseiter dargestellt, verkörperte er eine der eindrucksvollsten Charakterentwicklungen der Trilogie: ein Mann, der sich als weitaus bedeutender erwies, als sein Vater es je anerkannt hatte, und der den Ring an sich vorbeiziehen ließ, damit dessen Träger seine Reise fortsetzen konnte. Die Darstellung des Angriffs erforderte, die nach außen hin sichtbare Tapferkeit des Angriffs mit Faramirs hoffnungsloser Hingabe an einen Vater in Einklang zu bringen, den er niemals beeindrucken würde.
Das Pferd war auch deshalb von Bedeutung, weil Gary über 20 Jahre auf die Gelegenheit gewartet hatte, ein Pferd im Maßstab 1:6 zu modellieren. Um die Kraft und Anmut eines galoppierenden Pferdes getreu einzufangen, studierte er Pferdemuskulatur und -bewegung eingehend. Veterinärmedizinische Fachliteratur, anatomische Demonstrationen und Aufnahmen von Pferden in Bewegung flossen in jeden Aspekt der Skulptur ein.
Diese Liebe zum Detail in der Anatomie ist im gesamten Werk deutlich erkennbar. Die Muskeln spannen sich unter der Haut des Pferdes an und dehnen sich, wodurch Geschwindigkeit und Gewicht gleichermaßen vermittelt werden, während fließende Mähne und Schweif der Skulptur eine anmutige Eleganz verleihen. Die Beziehung zwischen Pferd und Reiter ist ebenso sorgfältig dargestellt: Faramir lehnt sich im Sattel nach vorn, getragen von der Bewegung unter ihm, während sein Kettenhemd und seine Beinschienen natürlich auf den Schwung des Angriffs reagieren.
Die detailgetreue Nachbildung von Faramirs Abbild stellte eine besondere Herausforderung dar. Die Statue fängt sowohl die Gesichtszüge des Schauspielers als auch die Intensität eines Schlachtfeldkommandos ein und bewahrt den Moment des Angriffsbeginns. Scans der Originalrüstung bildeten die Grundlage, doch jedes einzelne Teil musste noch aufwendig verfeinert und angepasst werden, um in dieser dynamischen Pose überzeugend zu wirken.
Diese detailreiche und dynamisch wirkende Statue im Maßstab 1:6 würdigt den Mut und die Pflicht Faramirs angesichts der harten Realität eines vom Krieg zerrissenen Mittelerdes: dem Untergang geweiht und doch ungebrochen.
• Maßstab 1:6;
• Limitierte Auflage von 860 Stück;
• Zeigt Faramir, wie er einen zum Scheitern verurteilten Angriff auf das von Orks besetzte Osgiliath anführt;
• Die detaillierte Anatomie zeigt Reiter und Pferd in vollkommener Einheit;
• Hergestellt mit einzigartigen Anspielungen auf Originalrüstungen und -requisiten;
• Fängt einen melancholischen, aber emotional aufgeladenen Moment aus Der Herr der Ringe ein;
• Digital modelliert von Gary Hunt, mit physisch modellierter Grasbasis von Shaun Bolton.
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